Allgemeines Krankenhaus Sengkang
Die Zukunft der Intralogistik im Gesundheitswesen
Das Sengkang General Hospital (SKH) ist eines der wichtigsten öffentlichen Krankenhäuser Singapurs und bietet umfassende Akut- und Spezialversorgung. Eine zentrale Funktion, die die chirurgischen Abteilungen unterstützt, ist die Zentrale Sterilgutversorgungseinheit (ZSVA), die die Aufbereitung, sichere Aufbewahrung und den Umlauf von chirurgischen Instrumenten im gesamten Krankenhaus verwaltet.
Im Rahmen seines Engagements für die Bereitstellung einer optimalen Patientenversorgung durch modernste Technologien strebte das Krankenhaus danach, seine interne Logistikstruktur zu stärken, um hohe Sicherheitsstandards aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die betriebliche Effizienz im Umgang mit sterilen Instrumenten zu verbessern.
Herausforderungen
Vor der Einführung der Automatisierung basierten die Abläufe der CSSU weitgehend auf manuellen Prozessen. Dieser Ansatz führte zu mehreren betrieblichen Einschränkungen:
- Zeitaufwändige Suchvorgänge nach den richtigen OP-Boxen, insbesondere unter Einhaltung des FIFO-Prinzips.
- Erhebliche körperliche Belastung der Mitarbeiter aufgrund sich wiederholender manueller Handhabungs- und Entnahmetätigkeiten
- Operativer Druck, um sicherzustellen, dass chirurgische Instrumente ohne Verzögerungen in die Operationssäle gelangen.
- Begrenzter Lagerraum und unzureichende Transparenz des Lagerbestands
Diese Probleme unterstrichen die Notwendigkeit einer Lösung, die Arbeitsabläufe optimieren, die Genauigkeit erhöhen und das Arbeitsumfeld verbessern kann, ohne den Krankenhausbetrieb zu beeinträchtigen.
Lösung
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, installierte SKH ein automatisiertes Materialflusssystem, das über das Bestandsverwaltungssystem WareNavi sowie eine Software zur Geräteüberwachung und -steuerung betrieben wird. Das System dient als zentrales Lager für sterilisierte OP-Behälter und ist in die Tracking-Plattform des Krankenhauses integriert, um Transparenz des Bestands und eine koordinierte Lieferung in die Operationssäle zu gewährleisten.
Systemkonfiguration
Das automatisierte Materialflusssystem besteht aus drei unabhängigen Gängen mit Mini-Load Regalbediengerät die mit einem Mini-Load-Shuttle Sorting Transfer Vehicle (STV), einem robotergestützten Kommissioniersystem, integriert sind.
Zusätzlich zum automatisierten Lager- und Kommissioniersystem Regalbediengerät für Mini-Ladungen umfasst das System zwei vertikale Karussells zur Lagerung von chirurgischen Instrumenten mit Sonderabmessungen, die im Hauptlager keinen Platz finden. Jedes Instrument ist einem bestimmten Fach zugeordnet, das mit einem spezifischen Karussellregal verbunden ist. Alle Standortdaten werden mit dem Lagerverwaltungssystem synchronisiert. Diese Struktur ermöglicht eine präzise Bestandskontrolle und einen zuverlässigen Zugriff auf Spezialinstrumente – ein wichtiger, aber oft vernachlässigter Aspekt für die Einsatzbereitschaft im OP.
Prozessablauf
Chirurgische Instrumente werden in einem standardisierten und streng überwachten Ablauf gehandhabt:
- Reinigung und Überprüfung: Die Instrumente werden nach der Sterilisation aufbereitet und geprüft, bevor sie zur Lagerung freigegeben werden.
- Identifizierung und Rückverfolgung: Jedem Behälter wird ein Barcode zugewiesen, der wichtige Informationen wie Behälterreferenz und Sterilisationszustand aufzeichnet.
- Automatisierte Lagerhaltung: Das Mini-Load RBG lagert bis zu 2.790 sterile Instrumentenboxen.
- Lagerumschlagskontrolle: Es wird eine FIFO-Logik angewendet, um die sachgemäße Verwendung steriler Artikel in der richtigen Reihenfolge sicherzustellen.
Integrierte Steuerung
Alle Logistikprozesse werden durch die Integration des Trackingsystems und WareNavi unterstützt. Diese Systeme koordinieren Lagerung und Entnahme und stellen sicher, dass die Instrumente bei Bedarf verfügbar sind. Durch diese koordinierte Steuerung erhalten die OP-Teams die benötigten Instrumente termingerecht.
Automatisierte Lagerung von OP-Boxen
vertikales Umlaufregal für Artikel mit ungewöhnlichen Abmessungen
Ergebnisse
Die Einführung des RBG hat deutliche betriebliche Vorteile gebracht und zu einem effizienteren und mitarbeiterorientierteren Arbeitsumfeld beigetragen. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen:
- Deutlich reduzierte Abrufzeiten durch die automatisierte FIFO-Verwaltung
- Genaue Bestandskontrolle und zeitnaher Zugriff werden durch die WMS-Integration ermöglicht.
- Verringerte körperliche Belastung der Mitarbeiter durch Wegfall der manuellen Suche und des manuellen Abrufs
- Effiziente Lagerung von Standard- und Sonderinstrumenten durch die kombinierte Nutzung von Mini-Load Regalbediengerät und vertikalen Karussells
- Zuverlässige Werkzeugverfügbarkeit wird durch die Systemintegration zwischen Ladungsverfolgung und Lagerverwaltungssystem unterstützt.
Durch die Verlagerung körperlich anstrengender und sich wiederholender Aufgaben an das RBG) ermöglicht das Sengkang General Hospital seinen Mitarbeitern, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Unterstützung der klinischen Teams und die Patientenversorgung. Die Automatisierung übernimmt die komplexen Aufgaben im Hintergrund, sodass sich die Mitarbeiter ganz auf die Patienten konzentrieren können. Das Ergebnis ist ein effizienter, zuverlässiger Betrieb der chirurgischen Intensivstation (CSSU), der klar auf den Menschen und eine qualitativ hochwertige chirurgische Versorgung ausgerichtet ist.
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